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Lexikon - Orthomolekulare Ernährung

Orthomolekulare Ernährung, kurz O.M.E

Nähr- Vitalstoffe, die Bausteine unserer Gesundheit.

Einleitung
Die folgenden Informationen sollen es Ihnen erleichtern, Vitalstoffe umfassend und individuell anzuwenden. Sie werden die spezifischen Wirkungen der einzelnen Präparate kenn lernen und für sich selbst (und Ihre Familie, Freunde, Kunden oder Patienten) die richtige Auswahl treffen können. Und Sie werden sich freuen, weil die praktische Anwendung Ihrer Kenntnisse zu spürbar verbesserter Gesundheit und erhöhtem Wohlbefinden führen wird.
Vorher aber sind noch einige Sachverhalte zu klären, damit verständlich wird, warum Vitalstoffe überhaupt wichtig für die Gesundheit sind und wie sie wirken. Sie müssen den Zusammenhang zwischen Erhaltung oder Wiederherstellung von Gesundheit und der Rolle der Vitalstoffe bei diesem Vorgang verstehen.

Wann sind wir Gesund?
Im Grunde ist die Antwort auf diese Frage ganz einfach. Wir sind Gesund, wenn unsere Körperzellen über alle Substanzen dauernd und ausreichend verfügen können, die für ihre vollständige Funktion erforderlich sind. Der Mensch ist gesund, wenn seine Zellen gesund sind. Welche Substanzen sind dafür nötig?

Was sind Nährstoffe?
Für die Gesundheit der Zellen sind Nährstoffe nötig. Sie heißen so, weil wir sie normalerweise mit der Nahrung zu uns nehmen. Nährstoffe wie Kohlenhydrate oder Fett liefern dem Körper hauptsächlich Energie (Kalorien). Von diesen Nährstoffen haben wir meist zuviel – was uns gelegentlich Kummer und Übergewicht bereitet. Nährstoffe liefern – außer Energie – auch Struktur-Bausteine für den Körper z.B. Eiweiß und Aminosäuren für den Aufbau von Muskelmasse.

Was sind Vitalstoffe?
Es gibt auch Nährstoffe, die zwar keine oder kaum Energie liefern, die aber für den Stoffwechsel oder als Bausteine für die Zell-Struktur trotzdem absolut lebenswichtig sind. Das sind Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie essentielle Fett- und Aminosäuren. Davon haben wir meist zuwenig, obwohl sie nur in kleinen Mengen benötigt werden. Weil diese (Mikro-) Nährstoffe uns Gesund unser Leben in Gang halten, werden sie auch Vitalstoffe genannt.
Vitalstoffe sind natürliche Substanzen. Sie regeln selbst (z.B. als Katalysatoren) oder als Teil komplexer körpereigener Systeme (z.B. Enzyme) alle Abläufe im Körper. Fehlen Vitalstoffe, kommt es zu Funktionsstörungen und schließlich zur Erkrankung des Organismus. Das kann Jahre dauern, denn der Körper verfügt über Notprogramme und behilft sich lange Zeit. Fehlt z.B. der Mineralstoffe Calcium, so nimmt der Körper diesen Stoff aus den Knochen oder Zähnen. Die gefürchtete Osteoporose kann, viele Jahre später, eine Folge dieser Unterversorgung sein.

Vitalstoffe in der Medizin
Vitalstoffe werden heute gezielt gegen eine Vielzahl von Krankheiten eingesetzt. Ein eigener Fachbereich, die orthomolekulare Medizin, erforscht die therapeutischen Wirkungen der Nährstoffe immer genauer. Dabei werden z.T. sehr hohe Dosierungen (sogenannte Mega-Dosen) einzelner Nährstoffe eingesetzt, z.B. 5 - 15 g Vitamin C (durch Infusionen) innerhalb von 24 Stunden bei Kandida-Infektionen.

Vitalstoffe in der Ernährung
Der Gehalt an Wirkstoffen in den meisten Vitalstoff-Präparaten bewegt sich nicht im medizinischen, sondern im Ernährungsphysiologischen Bereich. Dies erlaubt einen gezielten und wirksamen Einsatz der Präparate, um Mangelerscheinungen zu vermeiden oder zu beheben. Schon eingetretene Schädigungen durch unzureichende Nährstoffzufuhr, deren Symptome den folgenden Einzelbeschreibungen der Präparate zu entnehmen ist, werden Behutsam und ohne Nebenwirkungen ausgeglichen. Und was vielleicht am wichtigsten ist: Die Präparate regen die Selbstheilungskräfte des Körpers an und erhalten ihn widerstandsfähig und belastbar.

Orthomolekulare Ernährung (O.M.E.) Grundlagen Vier Problembereiche verdienen in der Förderung einer optimalen Gesundheit besondere Beachtung: Die Zellen müssen ausreichend kräftig und frei sein, um die benötigten Nährstoffe in die Zellen zu transportieren und die Abbauprodukte zu entfernen.

Der Stoffwechsel, insbesondere der Fettstoffwechsel, muss aktiviert sein, um das Allgemeinbefinden beeinträchtigende Störungen wie Übergewicht oder hohe Blutfettwerte zu vermeiden.

Das Immunsystem, unsere körpereigene Abwehrkraft also, muss leistungsfähig bleiben, um mit den Attacken körperfremder, toxischer Stoffe jederzeit fertig zu werden, bevor solche Schadstoffe zu ernsthaften Störungen führen können.

Vitalstoffe wirken auf die vier genannten Problem-Bereiche regulierend ein. Sie enthalten die Aktivstoffe, die unsere Vitalität auf völlig natürliche Weise stimulieren. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei übrigens die Wirkung der Präparate auf die unter kosmetischen Gesichtspunkten wesentlich Körperbereiche, vor allem also die Haut, aber auch Haare, Nägel, Zähne und Knochen. Die Wirkungen der Präparate sind allerdings viel umfassender, denn Gesundheit ist nicht teilbar. Sie werden staunen, was Vitalstoffe für optimales Allgemeinbefinden und strahlende Vitalität tun können!

Wie viel Nährstoffe brauchen wir?
Wie gesagt, nehmen wir (Mikro-) Nährstoffe durch unser Tägliches Brot auf. Aber reicht das?

Im allgemeinen nicht. Unsere Kost ist in aller Regel vitalstoffarm. Das liegt an den ausgelaugten und nährstoffarmen Acker Böden, und an den landwirtschaftlichen Produktionsmethoden und an der vitalstoff-vernichtenden Verarbeitung. Die Grundbedingungen, genügend Mikro-Nährstoffe aus der täglichen Nahrung zu bekommen, sind also schlecht, selbst wenn man sich um eine Ausgewogene Mischkost und schonende Zubereitung bemüht.

Wer kalorienreduziert lebt, hat noch schlechtere Karten, denn bei 1.000 oder 1500 Kalorien täglicher Energiezufuhr ist ausgeschlossen, dass die Nahrung die ca. 50 – 80 Vitalstoffe enthält, die der Körper täglich braucht.

Wir müssen dann dem Körper die fehlenden Stoffe durch zusätzliche Vitalstoff-Präparate zuführen, um unsere Gesundheit zu erhalten.

Das Zweite ist der erhöhte Bedarf an Vitalstoffen. Einen erhöhten Bedarf haben junge Menschen die noch wachsen und Senioren, die die aufgenommenen Nährstoffe schlechter resorbieren. Erhöhten Bedarf haben schwangere sowie sportlich aktive Menschen (Kraftsportler und Bodybuilder sowie so) Raucher sowie Leute die Alkohol trinken.

Erhöhten Bedarf haben manche Leute auch ganz ohne Erkennbare Ursachen, denn der Bedarf an Vitalstoffen ist von Mensch zu Mensch grundverschieden. Die Nährstoffwissenschaftler sprechen deshalb von der „biochemischen Individualität.“

Als Drittes erhöhen die Lebensumstände unseren Vitalstoffbedarf: Stress, Alltagshektik, Leistungsdruck, ungesunde Lebensweise, fehlende Entspannung belasten unseren Körper. Dazu kommt die vergiftete Umwelt: Schadstoffe aus Industrie und Abgasen in der Luft, Nitrat im Wasser, künstliche Zusatzstoffe mit fragwürdigen Wirkungen in vielen Lebensmitteln, Strahlenverseuchung, das alles ist ein permanenter Angriff auf unsere Gesundheit . der Körper muss sich – viel stärker als früher – ständig entgiften und gegen eine lebensfeindliche Umwelt schützen. Dabei spielen Vitalstoffe eine entscheidende Rolle. Der Mehrbedarf, der aus der Nahrung nicht ausreichend gedeckt werden kann, muss in Form von Vitalstoff-Präparaten supplementiert (ergänzt) werden.

Was besagen Nährstofftabellen?
Es gibt Tabellen (z.B. von der Deutschen Geschellschaft für Ernährung D.G.E.) mit Zahlen für den täglichen Nährstoffbedarf. Es gibt auch Aufstellungen, wie viel Nährstoffe einzelne Nahrungsmittel enthalten. Mann kann Sich dann daraus auf etwas umständliche Weise mit Hilfe eines Taschenrechners oder Computer seinen Wochenspeiseplan entsprechend ausgewogen zusammenstellen.

Ich hatte offen gestanden, nicht allzu viel von solchen Listen und will das an einem einfachen Beispiel erklären: Der Vitamin C-Gehalt von – sagen wir beispielsweise – Äpfeln kann im Verhältnis von 1 : 10 variieren, je nach Sorte, Standort, Sonneneinfluss, Reifezustand bei der Ernte, Lagerung und Verarbeitung. Daraus wird ersichtlich, das Nährstofftabellen allenfalls Orientierungshilfen sein können. In der Praxis ist es wahrscheinlich, dass die Angaben der Tabellen mit der Wirklichkeit wenig oder gar nicht übereinstimmen.

Was bedeuten die Nährstoff Bedarfs-Angaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (D.G.E.)?
Was den täglichen Bedarf an Vitaminen etc. laut D.G.E. angeht, so wird eigentlich von Mindestmengen ausgegangen, also von Mengen, die typische Mangelkrankheiten – wie beispielsweise Skorbut als Folge von Vitamin C-Mangel – verhindern können. Es geht aber heute nicht mehr um Skorbut, sondern um die Anpassung der Nährstoffzufuhr an stark veränderte Lebensbedingungen.

Bleiben wir bei Vitamin C. Die D.G.E. empfiehlt 75 mg täglich für Jugendliche und Erwachse. In der orthomolekularen Nährstoffwissenschaft werden durchgehend mindestens 1000 mg täglich empfohlen. Linus Pauling, der Begründer der orthomolekularen Medizin, empfahl Menge 10 – 18 g Vit. C, also das 130 – 240 Fache der von der D.G.E. empfohlenen Menge. Er nahm selber in den letzten 30 Jahren seines Lebens Tag für Tag – neben anderen Mikronährstoffen – nicht weniger als 18 g Vitamin C und ist, wie er sagte, „seitdem nie mehr krank gewesen.“

Der zweifache Nobelpreisträger, eine beeindruckende Persönlichkeit, bis zu Seim Tode aktiv wissenschaftlich tätig, starb 1994 in alter von 93. Jahren.

Wie sollen die Präparate dosiert werden?
Die Beispiele zeigen, wie breit das Dosierungs-Spektrum ist. Deshalb sollte man bei der Dosierung der Vitalstoffe auch viel stärker lernen, wieder auf die eigene Intuition zu vertrauen, statt nur einen - hypothetischen – Tagesbedarf zu errechnen. Die auf den Etiketten angegebene Gebrauchsempfehlung stellt eine Orientierung dar, die den durchschnittlichen Tagesbedarf an den auf in der Zutatenliste genannten Vitalstoffen in etwa abdeckt. (Dabei ist berücksichtigt, dass wir uns nicht ausschließlich von diesen Präparaten ernähren.) Diese Dosierung sollte der Verwender als Ausgangspunkt betrachten. Er wird dann beim Gebrauch der Präparate selber immer besser wahrnehmen lernen, ob die Dosierung – abhängig von seiner „biochemischen Individualität“ oder von den zu behebenden Störungen, zu steigern oder zu verringern ist. Der Körper gibt die Antworten.

Sind die Präparate sicher?
Auch wenn die Dosierungen verdoppelt wird, ist der Gebrauch von Nährstoff-Präparaten unbedenklich. Erinnern wir uns, es handelt sich um orthomolekulare (körpereigene) natürliche Substanzen. Ängstlichkeit ist hier also unangebracht. Ermutigen Sie sich selbst, auf die Bedürfnisse Ihres Körpers wieder hören zu lernen uns selbst die Verantwortung für Ihre Gesundheit zu übernehmen. Der Umgang mit Vitalstoffen bietet ein wirkliches faszinierendes Übungsfeld für eine aktive Gesundheitspflege.

Therapeutische Mega-Dosierungen (etwa ab dem 10-fachen der in der Gebrauchsempfehlung genannten Menge über einen längeren Zeitraum) zur Behandlung spezifischer Beschwerden sollten, wie schon erwähnt, selbstverständlich nur in Absprache mit einem Therapeuten, Arzt oder Apotheker erfolgen. Das Gleiche gilt, wenn Medikamente genommen werden müssen, z.b. bei Herzerkrankungen oder Diabetes. Oft kann durch den gezielten Einsatz von Nährstoffen die Dosierung der Medikation verringert werden.

Ein Teil der auf dieser Webseite beschrieben Nährstoff-Präparate werden in den Deutschland, Österreich und U.S.A hergestellt. Das hängt vor allem damit zusammen, dass diese Länder als führend auf diesem Gebiet gelten. Diese Führungsrolle wird durch eine fortschrittliche, vernünftige und wirklichkeitsnahe Gesetzgebung begünstigt - da wir als mündige Bürger selber entscheiden können was gut für uns ist!

Nährstoff-Präparate werden rechtlich als das eingestuft, was sie sind, nämlich als Lebensmittel, und sind deshalb überall frei verfügbar. Man kann sie in Supermärkten, Drogerien, Reformhäusern oder im Sporternährungshandel kaufen.

Diese Situation hat nicht nur beim Verbraucher zu einem kenntnisreichen Umgang mit diesen Stoffen geführt; die vorhandene – und sich stets steigende Nachfrage nach Nahrungs-Supplementen ermöglicht auch eine immer intensivere Forschung im Bereich der Nahrungs-Substanzen. (das wiederum begünstigt die Entwicklung immer besserer Produkte.) Man kann sagen, dass es kaum einen Bereich gibt, der gründlicher erforscht und wissenschaftlich dokumentiert ist.

Das Wissen um Vitamine und andere biologisch aktive Inhaltsstoffe unserer Nahrung ist ja noch vergleichsweise jung. So verwundert es nicht, dass die genauen Erkenntnisse erst in den letzten 20 Jahren gewonnen wurden. 90 % der Arbeiten, die die Rolle der Mikronährstoffe im Organismus erforschen, stammen aus den letzten 2 Jahrzehnten, die meisten davon sind nicht älter als 5 Jahre.

Eine Reihe leistungsfähiger Hersteller setzen die vielversprechendsten dieser wissenschaftlichen Forschergebnisse um in Präparate, die eine optimale Versorgung mit Vitalstoffen immer besser gewährleisten. Dies wird die Bedeutung der Nährstoffe bei der Gesundheitsvorsorge und in der Behandlung besonders der sog. Zivilisationskrankheiten in den nächsten Jahren zweifellos noch immens verstärken.

Heute werden alle Produkte dieser Marken auf einer streng wissenschaftlichen Grundlage entwickelt und produziert. Die Muttergesellschaft fördert selbst intensiv die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet von Ernährung und Gesundheit. Führende Nährstoffwissenschaftler beraten das Unternehmen bei der Zusammenstellung neuer Rezepturen.

Alle Rohstoffe werden zunächst genauestens von unabhängigen Laboratorien geprüft und analysiert, bevor Sie für die Produktion verwendet werden dürfen. Als Konsument ahnt man gar nicht, wie viel Aufwand an wissenschaftlicher Forschung, Zeit und Sorgfalt in jedes Produkt investiert wurde, bevor schließlich auf den Tisch des Verbrauchers gelangt.

Vitalstoff-Präparate, die verschiedene Mikronährstoffe miteinander kombinieren, brauchen besondere Sorgfalt in der Zusammenstellung Ihrer Rezeptur. Diese Präparate sollen die bestmögliche Bio-Verfügbar aufweisen, d.h. eine leichte und möglichst vollständige Aufnahme und Verwertung ihrer Aktivstoffe durch den Organismus gewährleisten. Zugleich müssen antagonistisch wirkende (sich gegenseitig in Ihrer Wirksamkeit beeinträchtigende) Bestandteile vermieden werden und Schließlich soll das Präparat insgesamt einen möglichst umfassenden Grad biologischer Aktivität im Körper entfalten.

So finden Faktoren in der Produktion von hochwertigen Nährstoff-Präparaten Berücksichtigung, die sonst häufig Vernachlässigt werden. Dabei handelt es sich z.B. um Stoffwechsel - Cofaktoren, Substanzen, die die Aufnahme der Mikronährstoffe begünstigen, die Vermeidung von Stoffen, die Allergien hervorrufen können sowie die günstigste chemische Form der verwendeten Aktivstoffe,

Inhaltsstoffe und Anwendung
Vitalstoffe zur Nahrungsergänzung können in verschiedener Form eingenommen werden. Die Bedürfnisse der Menschen sind so vielfältig. Darauf wird mit den unterschiedlichen Zubereitungen Rücksicht genommen.

Die Darreichungsform eines Vitalstoff-Präparats ist zugleich ein wichtiger Faktor für seine Bioverfügbarkeit. Der Grad der Bioverfügbarkeit von Vitalstoffen kann bestimmt werden durch das Maß Ihrer Aufnahme (Resorption) innerhalb des Magen Darm Kanals, durch die Verteilung der Mikronährstoffe innerhalb des gesamten Organismus und schließlich durch ihre Ausscheidung aus dem Körper.

Schließlich stellt auch die Empfindlichkeit der in den Präparaten verwendeten Vitalstoffe besondere Anforderungen n die Form, in der diese hergestellt, aufbewahrt und eingenommen werden, denn es muss ja sichergestellt sein, dass ihre biologische Aktivität bis zum endgültigen Verbrauch voll enthalten bleibt.

Tabletten
In Tablettenform sind die Nährstoffe gut geschützt gegen schädliche äußere Einflüsse wie Feuchtigkeit, Sauerstoff und Mikro-Organismen. Einen zusätzlichen Schutz bietet die Glasur (coating), die auch verhindert, dass die Tabletten während des Transport auseinander fallen.
Die Glasur erleichtert übrigens auch den Transport der Nährstoffe im Körper selbst. Natürlich sind glatte, überzogene Tabletten auch angenehmer einzunehmen.

Die Qualität – und damit auch der Preis der Tabletten – hängt von der Hochwertigkeit, Art und Menge der verwendeten Zutaten ab. Zutaten sind sowohl die verwendeten Aktivstoffe als auch die sogenannten Hilfsstoffe (Füllstoff, Bindemittel und Gleitmittel). An die Beschaffenheit von Tabletten für Kinder z.B. Geschmack und Gleitfähigkeit, stellen sich dabei spezielle Anforderungen.

Kapseln

Man unterscheidet Kapseln aus Hartgelatine (2 Kapselteile werden dabei ineinander gesteckt und schließen den Kapselinhalt ab) und Weichkapseln.

Inhaltsstoffe
Nährstoffe sind natürliche Substanzen. Deshalb stammen die Zutaten für Nährstoff-Präparate aus natürlichen Quellen. Heute können eine Reihe von Vitalstoffen, vor allem Vitamine, auch synthetisch hergestellt werden. Ihre chemische Strukturformel ist dann dieselbe wie bei natürlichen Vitaminen. Da natürliche Vitamine erfahrungsgemäß besser vom Organismus verwertet werden, wird für die Verwendung in hochwertigen Präparaten, soweit möglich, Vitalstoffen aus natürlichen Quellen der Vorzug gegeben.
Die in solchen Präparaten enthaltenen Mineralstoffe sind fast ausnahmslos an organische Moleküle, z.B. Ortsäure, gekoppelt, wo durch die biologische Verwertbarkeit erhöht wird. Minerale werden als sogenannte Chelate angeboten. Chelate sind ringförmige chemische Verbindungen, die besonders leicht und vollständig absorbiert werden können. Dabei werden die Minerale chemisch an Aminosäuren gebunden, wodurch sie 3 – 10 mal besser vom Körper aufgenommen werden. Chelat-Verbindungen werden auch als „aminosäuregebunden“ bezeichnet.

Maßeinheiten
Die verwendete Menge der Nährstoffe wird meist in Mikrogramm oder Milligramm angegeben. Ein Milligramm ist der Tausendste Teil eines Gramms. Also geht es um unvorstellbare kleine Mengen. Die fettlöslichen Vitamine, also A, D, E und K werden in Internationalen Einheiten (i.E.) angegeben. Damit wird die biologische Vitamin-Aktivität gemessen und bezeichnet. Die anderen Vitamine werden in Milligramm (mg) und Mikrogramm (mcg) gemessen.

Hilfsstoffe
Bei Nahrungsergänzungen ist der Einsatz von Hilfsstoffen manchmal unvermeidlich. Diese dürfen allerdings keine Veränderungen der Aktivstoffe bewirken und müssen unschädlich für den Organismus sein. Es werden Hilfsstoffe mit unterschiedlichen Funktionen benötigt, z.B. Füllstoffe, Binde- und Gleitmittel. Äußerste Sorgfalt wird bei der Auswahl solcher Hilfsstoffe angewandt, um das Produkt so rein und hypoallergen wie irgend möglich zu erhalten.

Aufbewahrung
Vitalstoffe - Präparate sollten kühl (aber nicht im Kühlschrank), trocken, lichtgeschützt und für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Ungeöffnet bleibt die biologische Wirksamkeit auf diese Weise für 2 bis 3 Jahre voll erhalten. Manche Produkte enthalten einen Feuchtigkeitsschutz, (ein kleines Papiertütchen mit speziellen Salzen. Obwohl ungiftig, sind diese nicht für den Verzehr gedacht) Die Präparate enthalten einen Feuchtigkeitsschutz, ein kleines Papiertütchen mit Speziellen Salzen. Obwohl ungiftig, sind diese nicht für den Verzehr gedacht. Die Präparate werden in lichtgeschützten Flaschen verpackt und innen versiegelt, damit der Verbraucher sicher sein kann, ein einwandfreies, frisches Produkt in den Händen zu haben.

Gebrauchsempfehlungen
Der menschliche Organismus arbeitet – in unterschiedlicher Intensität – in einem Zyklus von 24 Stunden. Um die besten Ergebnisse zu erhalten, sollten die Vitalstoffe gleichmäßig über den Tag verteilt eingenommen werden. Im allgemeinen ist die beste Art, Vitalstoffe einzunehmen, zu den Mahlzeiten.
Vitamine sind organische Substanzen, die den Körper zusammen mit anderen Nahrungsbestandteilen. Darunter Mineralien, zugeführt werden sollten, um die beste Aufnahme zu gewährleisten. Wasserlösliche Vitamine werden, soweit sie vom Körper nicht benötigt werden, ziemlich schnell mit dem Urin ausgeschieden. Sie werden vom Körper besser bewertet, wenn sie zusammen mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Ausnahme von dieser Regel, die auch vorkommen, sind auf den jeweiligen Etiketten oder Produktbeschreibungen genau vermerkt.

Qualität
Alle Produkte werden regelmäßig auf ihre Qualität überprüft, und zwar zweifach: durch die eigene Qualitätskontrolle des Herstellers und durch unabhängige Laboratorien.

Reinheitsgarantie
Die Marken-Präparate E.H., Vita Life, Natural Power, Power Man, ascopharm werden mit äußerster Sorgfalt und nach den strengen Regeln des zusammengestellt.
Hochwertige Grundstoffe von höchster Reinheit und die geringst mögliche Menge von Hilfsstoffen ergeben Produkte mit einem ungewöhnlich hohen Qualitätsstandard und von großer Reinheit und Natürlichkeit.
Bei Kräuter-Produkten werden Rohstoffe mit einem standardisierten Wirkstoffgehalt verwendet, um eine gleichbleibende Dosierung zu gewährleisten.

Allergien
Immer mehr Menschen leiden an Allergien, die durch Bestandteile verarbeiteter Nahrungsmittel, zum Teil unnötige Zusätze wie Aroma-, Farb- und Geschmacksstoffe sowie Schönungsmittel hervorgerufen werden können. In den Produkten der hier genannten Hersteller wird konsequent auf den Einsatz solcher Stoffe verzichtet. Durch die hohen Anforderungen, die an die Auswahl, Beschaffenheit, Natürlichkeit und Reinheit aller Inhaltsstoffe gestellt werden, sind die meisten Präparate hyerallergen, d.h. sie enthalten keine Substanzen, von denen bekannt ist, dass sie Allergien auslösen können.

Annerkannte Hilfsstoffe in Nährstoff-Präparaten
Notwendige Hilfsstoffe in Nährstoff-Präparaten sind Füllstoffe, Binde- und Gleitmittel. Diese Substanzen stammen alle aus natürlichen Quellen und dienen dazu, Tabletten oder Kapseln ihre Konsistenz und Zusammenhalt zu geben. Natürliche Überzugsstoffe (Glasuren) erleichtern das Schlucken.
Im folgenden sind die natürlichen Stoffe beschrieben, die Verwendung finden:

Natürliches Bindemittel (helfen, die Tabletten zusammenzuhalten):
-Pflanzliches Gummi
Gummi Arabicum, das von Akazien-Bäumen gewonnen wird, ist das am meisten verwendete Bindemittel. -Zellulose
Kristalline Polysacharide aus verschiedenen Pflanzenfasern.

Natürliche Füllstoffe (verbinden die Wirkstoffe in einer stabilen Form):
-Dicalciumphosphat
Calcium in der chemischen Form von Phosphatsalz, gewonnen aus natürlichem Dolomit.

-Silica
Natürliche Form des Spurenelemente Silicium, wird dazu benutzt, um die Tabletten oder Kapselherstellung zu erleichtern.

-Pflanzliche Öle
werden benötigt, um Aktivstoffe in Weichkapseln zu binden. Es werden Soja-, Distel-, Canola- und Olivenöl verwendet.

Natürliche Gleitmittel (versehen die Tablettenpresse mit einer Oberfläche, die ein Verkleben der Tabletten verhindert.)
-Calciumstearat
Verbindung von 94% pflanzlichem Stearin und 5% elementarem Calcium.

-Magnesiumstearat
Verbindung von 95% pflanzlicher Stearinsäure und Palmitinsäure mit 4% elementarem Magnesium.

-Palmitinsäure
Glycerid-Ester, der aus pflanzlichen Ölen gewonnen wird.

-Stearinsäure
Glycerid, das sowohl in tierischen Fetten als auch pflanzlichen Ölen vorkommt.

-Pflanzliches Stearin
Stearinsäure, die aus pflanzlichen Ölen gewonnen wird.

Natürliche Glasurstoffe (geben der Tablette eine glatte Oberfläche):
-Lebensmittel Glasur
aus natürlichen, pflanzlichen Auszügen gewonnen und voll verdaulich.

-Pflanzliches Protein
Ein oder mehrere Pflanzen-Eiweißstoffe, nicht aus Mais gewonnen.

-Gelatine
aus Schweine-Gelatine, wird zur Herstellung von Einsteckkapseln (Hartkapseln) oder Weichkapseln benötigt. Verstärkt findet neuerdings auch Gelatine Verwendung, die aus pflanzlichen Quellen (Reisstärke) gewonnen wird.

Natürliche Süßmittel (werden zur Geschmacksverbesserung verwendet)
-Fructose
Enzymatisch aus Zuckerrüben gewonnen.

-Sucrose
Extrakt aus Turbinado Zuckerrohr.

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